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25.7.2009 von Mrs. Tapir.
Endlich frei! Nach der letzten von 36 Prüfungen steht kranich da mit einem wunderbaren Sommerblumenstrauss, so wie ich ihn liebe!
Der Kurzurlaub kann sofort beginnen! Wir fahren 2 Stunden und sind in einer anderen Welt.
Unser Dorf im Abendlicht: Kammerforst im Hainich
Am ersten Abend scheint sogar die Sonne. Wir machen einen ersten Spaziergang durch die Felder.
Rechts und links dieses Weges stehen alte Kirschbäume, über und über voll. Keiner erntet mehr hier. Außer uns.
Die Werbesendung im Radio hatte mich auf den Baumkronenpfad hier im Hainich aufmerksam gemacht.
Ein Blick aus den Baumkronen auf den Waldboden . Der Baumkronenweg ist als Touristenmagnet geplant, ganz interessant, aber viel zu laut und zu voll. Vom Wald bekommt man hier nicht viel mit. Aber trotzdem, ein schönes Gefühl hier oben.
Im Japanischen Garten in Bad Langensalza sind die Kieswege geharkt. Es sieht aus wie zu Stein gewordenes Wasser.
Im Rosengarten blüht es noch über und über.
Auf unserer Wanderung durch den Hainich ist unser Schirm unentbehrlich.
Über 1000 Jahre alt: die Betteleiche.
Am dem Heimweg fahren wir durch einen Wolkenbruch.
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1.7.2009 von Mrs. Tapir.
Archäologen haben eine 35000 Jahre alte Flöte gefunden.
Die Flöte gehört also zur Entstehung der modernen Menschheit dazu. Sie stammt aus dem Aurignacien, der ältesten mit dem modernen Menschen in Verbindung gebrachten Kultur in Europa. Das freut mich ungemein, dass mein Instrument eine solche Tradition hat.
“Ach sie machen Musik? Was spielen Sie denn?”, so werde ich oft gefragt. Aber wenn ich dann :”Flöte” antworte, spüre ich das Interesse und die Hochachtung sinken. Dann kommt vielleicht noch ein freundliches “Querflöte?” Aber wenn ich dann antworten muss: ” nein Altblockflöte,” sehe ich bei meinem Gesprächspartner meist einen Anflug von mitleidigem Lächeln.
Blockflöte, das ist doch so ein Kinderinstrument. Oder höchstens was für Frauen.
Die Blockflöte hat schon ganz andere Zeiten gesehen, nicht nur im Aurignacien. Im Barock galt sie als Symbol der Männlichkeit und wurde vor allem von Männern gespielt. Sie war ein ausgesprochenes Modeinstrument für das auch viele namhafte Komponisten komponiert haben wie z.B. Händel. mehr zur Geschichte
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25.11.2008 von Mrs. Tapir.
Auch für meine literarische Homepage habe ich jetzt eine eigenen Domain, Das heißt, der Zusatz “meinglashaus” entfällt bei der URL.
Neue Texte in der Homepage:
www.poesieundtexte.de von dort aus kann man auch das Archiv aufrufen.
Textearchiv direkt:
www.textearchiv.poesieundtexte.de
Weiterhin viel Spaß dabei!
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20.11.2008 von Mrs. Tapir.
Noch immer schauen täglich mehr Leute in dieses alte Blog, obwohl ich seit Wochen das Blog unter dem neuen Namen (ohne Glashaus) weiterführe.
Am 1.12.08 werde ich diesen alten Zugang zum Kuscheltierblog zumachen.
Also bitte: www.daskuscheltier.de
Viel Spaß bei meinem Blog weiterhin.
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26.10.2008 von Mrs. Tapir.
Der Kuscheltier-Blog verabschiedet sich vom Glashaus und hat jetzt eine eigene Domain:
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4.10.2008 von Mrs. Tapir.
Jetzt geht es los. Ihr könnt alle mitmachen: zum Fragebogen
Ich habe ein wenig gebraucht, die Sache technisch hinzukriegen. Gewisse Holperigkeiten bitte ich zu entschuldigen. Mit der Zeit wird’s sicher besser.
Wäre nett, wenn der eine oder andere sich schnell mal zum Minifragebogen durchklicken könnte und ein paar Klicks dalassen würde!
Der Fragebogen steht im Zusammenhang mit meinem Forschungsprojekt “Kuscheltier”, über das ich an dieser Stelle schon berichtet habe.
Ich habe für die Auswertung fachkundige Hilfe. Klausi braucht eine neue Aufgabe, nachdem ihm hier in der Streusandbüchse Anka total die Show gestohlen hat.
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19.6.2008 von Mrs. Tapir.
Märchen
Mechthild Seithe
Es war einmal eine Königstochter,
die war sehr schön und alle Leute liebten sie, weil sie immer fröhlich war. Als sie fünf Jahre alt geworden war, verzauberte eine böse Fee sie in eine steinerne Brunnenfigur. Im Schlosshof ihres Vaters sollte sie 50 Jahre lang stehen und erst dann würde sie wieder zum Leben erwachen.

Blumen am Oderbruch
Die Leute kamen und bestaunten die hübsche, kleine Prinzessin, die dort im Brunnen mit dem steinernen Drachen zu spielen schien.
Das klare Wasser perlte an ihrem steinernen Körper herab und füllte die Brunnenschale, aus der die Menschen sich erquickten, wenn es heiss war. Im Winter war die kleine Prinzessin über und über mit einer Eisschicht bedeckt. Aber sie spürte es kaum. Sie wartete.
Jedoch in all den vielen Jahren und Jahrzehnten kam kein Prinz und kam kein Zauberer, der sie erlösen wollte. Und so blieb sie ein halbes Jahrhundert im Brunnen auf dem Schlosshof stehen. Inzwischen waren der König und seine Frau gestorben und das Königreich gehörte längst einem anderen Herrn. Und die Leute vergaßen allmählich, wer sie war.
Als die 50 Jahre herum waren, merkte die Prinzessin in einer Vollmondnacht, dass sie sich wieder rühren konnte. Vorsichtig bewegte sie ein Glied nach dem anderen und stieg dann langsam von ihrem Sockel im Brunnen herunter. Als sie aber ihr Spiegelbild im Wasser sah, erschrak sie zu Tode. Da erblickte sie kein hübsches, kleines Mädchen, als das sie sich in Erinnerung hatte, dort sah sie eine alte Frau. Nun war sie also wirklich 55 Jahre alt und all die Jahre, die sie in Stein verwandet gewartet hatte, waren verloren. Da setzte sich die Prinzessin an den Brunnenrand und weinte bitterlich. Auf einmal spürte sie, dass sie jemand berührte. Es war der steinerne Drache, mit dem sie all die Jahre zusammen im Brunnen gestanden hatte.
„Bist du auch verzaubert gewesen wie ich?“, fragte sie erstaunt.
„Nein. Aber ich bin beauftragt, dir zu dienen, wenn du wieder lebendig bist. Ich kann dir viele Wünsche erfüllen“, entgegnete der steinerne Drache freundlich.
„Kannst du mich wieder jung machen?“ fragte die Prinzessin hoffnungsvoll.
„Nein, das geht nicht. Du bist wieder lebendig, aber die 50 Jahre sind verflossen und du bist jetzt eine alte Frau. Aber ich könnte dir dazu verhelfen, dass du dich wieder jung fühlst“, bot ihr der Drache an.
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3.6.2008 von Mrs. Tapir.

Neuerscheinung - für SozialarbeiterInnen und alle Menschen, die andere beraten ……
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… unter anderem, weil die Leute, die hier, im Rahmen Sozialer Arbeit, in die Situation gelangen, beraten zu werden, oft gar nicht so scharf darauf sind.
all diese Menschen sind mit Sicherheit erst einmal nicht motiviert, beraten zu werden bzw. in ein Beratungsgespräch mit dem Sozialarbeiter einzusteigen.
Ganz anders ist das in der Psychotherapie, wo in der Regel ein “Leidensdruck” vorliegt, eine Bereitschaft, die Beratung oder Therapie auf sich zu nehmen, über sich zu reflektieren, sich ggf. auch zu verändern.
Nun kann ja nicht die Konsequenz sein, dass all diese “Unwilligen” kurzer Hand per Druck oder Überredung zu ihrem Glück gezwungen werden, mit fertigen Lösungen, Verhaltensanweisungen oder Rezepten weitergeschickt werden, ohne dass man sich die Mühe macht, auch diesen Menschen die Chance zu geben, aktiv und im eigenen Interesse an der Lösung ihres Problems beteiligt zu werden.
Was also tun?
Vor ein paar Tagen ist ein Buch von mir erschienen, dass für diese Problematik einen Weg weist. Ich habe den Ansatz der klientenzentrierten Beratung (im Sinne Rogers) für diese Bedingungen der Sozialen Arbeit weiterentwickelt.
Szene aus einer Rollenspielübung im Rahmen der Übung “Engaging” an unserer FH: eine Sozialarbeitrin versucht einen Vater zu beraten, der empört ist, dass er sein Kind nicht betreuen darf, obwohl die Mutter es nicht mehr haben will ….
“Engaging” heißt dieses beraterische Vorgehen, das vor allem eins bezweckt: den Klinenten, also unsere Mutter, den straffälligen Jugendlichen oder den alten Menschen aus den Beispielen oben, an der Lösung ihrer Problemlage aktiv zu beteiligen, sie zu motivieren, sich für sich selber wieder zu engagieren und den Lösungsweg für ihre Probleme mitzuentwickeln.
Leicht ist das übrigens nicht. Aber es lohnt sich. Soziale Arbeit, die Menschen nicht zu bestimmten Schritten zwingt, sie nicht anweist, sie nicht mit Rezepten abspeist oder mit Druck durchsetzt, was sie von demjenigen erwartet, diese Soziale Arbeit ist wesentlich humaner, effektiver, nachhaltiger und damit sogar effizienter.
Wen’ s interessiert:
Hier die Seite bei Amanzon
Geschrieben in Soziale Arbeit, mein Campus-Report, Brötchen und Lohn, Allgemein | Keine Kommentare »
23.4.2008 von Mrs. Tapir.
Kurze Meldung: Zu meiner großen Freude ist die Partnerin unseres Dorfstorches gestern auch eingetroffen. Jetzt stehen beide oben auf dem Nest und putzen sich. Es kann also los gehen.
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1.3.2008 von Mrs. Tapir.
Beim Frühstück bleibt mir fast das Brötchen im Hals stecken:
Die Reporterin stellt gerade mal so nebenbei fest, dass es immer noch Menschen gebe, die noch nicht begriffen hätten, das die alte Volksweisheit nicht mehr stimme, dass es nämlich den Menschen gut gehe, wenn es den Unternehmern gut geht.
Bisher brachte man eben manches Opfer, damit die Wirtschaft floriert und schnallte bereitwillig die Gürtel enger, wenn es eine Wirtschaftsflaute gab. Dass wir alle vom Wirtschaftsgott und von seinen schwarzen Zahlen abhängen, das war ja lange schon klar. Aber jetzt machen die Unternehmen kräftig Kasse - aber denkste, das heißt noch lange nicht, dass sie deswegen automatisch auch was vom Kuchen abkriegen müssen. Verarscht!
Es wird Zeit, so meint die Reporterin, dass wir uns verarschen lassen, ohne mit der Wimper zu zucken:
Siemens, Nokia,
Und Herr Lafontaine hätte deshalb etwas dramatisch das Wort Raubtierkapitalismus gebraucht., dieser Populist…
Ich möchte mich verwahren gegen diesen Vergleich. Als Tierliebhaberin kann ich ihn nicht einfach so hinnehmen:
Kein Raubtier frisst weiter, wenn es satt ist, es jagt keine Beute, wenn es für sich genug hat, es tötet nichts und niemand, wenn es das nicht muss, weil sein Magen knurrt. Es nimmt einem anderen Tier nur dann was weg, wenn es selber Hunger hat.
Aber: Obwohl man selber wunderbare Profite macht, einfach so, trotzdem oder vielleicht ja auch gerade deshalb, immer noch höhere machen wollen und dabei über andere Menschen einfach hinweggehen, über ihr Leid, ihre Bedrohung, über ihre Sorgen und Nöte, sie in die Arbeitslosigkeit entlassen, der möglichen Armut aussetzen, ihre Biografien brechen,
- sowas bringen nur Menschen fertig.
Geschrieben in Turbokapitalismus, Allgemein | Keine Kommentare »