Beobachtungen einer Wessi in Ossiland

Von 1993 -1996

Interessiert so etwas überhaupt nach Corona noch? Immerhin war die „Wende“ ein bedeutendes historisches Ereignis vor nicht allzu langer Zeit. Seit Corona hat man ständig das Gefühl, alles, was vor Januar 2020 war, sei schon Ewigkeiten her und nicht mehr relevant.

Ich habe dennoch das Wagnis unternommen, meine authentischen Beobachtungen und Erlebnisse aus dieser Zeit in eine literarische Tagebuchfassung zu transportieren und werde sie der Öffentlichkeit vorstellen.

Diese sehr persönlichen, autobiographischen Tagebuchaufzeichnungen habe ich gemacht, als ich aus beruflichen Gründen 1993 in den Osten nach Jena in Thüringen übersiedelte und versuchte, dort heimisch zu werden. Sicherlich sind meine Erfahrungen vermutlich nicht typisch für eine Wessi, die damals in den Osten ging. Sie sind auch nicht euphorisch. Es sind meine spezifischen Sichtweisen und Erlebnisse in dieser Zeit und an diesem Ort. Dennoch meine ich, dass es lohnt, sie zu bewahren und allen, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben, mitzuteilen.

Trotz Corona und auch nach 30 Jahren ist das Thema „Wiedervereinigung“ noch nicht erledigt. Da gibt es noch viel zu begreifen und zu tun, denke ich.

Inzwischen lebe ich noch immer im Osten, allerdings mehr im Nordteil, bei Berlin. Diese Ortsveränderung von Jena nach Oranienburg war eine der Folgerungen aus den Erfahrungen jener Zeit.

Das Tagebuch wird voraussichtlich bei epubli veröffentlicht und wird dort käuflich zu erwerben sein.
Für die LeserInnen meines Blogs werde ich sie als wöchentliche Fortsetzungsgeschichte posten.

HIER GEHT ES LOS:

Kapitel 1

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