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Archive für Juli 2009

Das älteste Musikinstrument der Menschheit

Archäologen haben eine 35000 Jahre alte Flöte gefunden.

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Die Flöte gehört also zur Entstehung der modernen Menschheit dazu. Sie stammt aus dem Aurignacien, der ältesten mit dem modernen Menschen in Verbindung gebrachten Kultur in Europa. Das freut mich ungemein, dass mein Instrument eine solche Tradition hat.

“Ach sie machen Musik? Was spielen Sie denn?”, so werde ich oft gefragt. Aber wenn ich dann :”Flöte” antworte, spüre ich das Interesse und die Hochachtung sinken. Dann kommt vielleicht noch ein freundliches “Querflöte?”  Aber wenn ich dann antworten muss: ” nein Altblockflöte,”  sehe ich bei meinem Gesprächspartner  meist einen Anflug von mitleidigem Lächeln.
Blockflöte, das ist doch so ein Kinderinstrument. Oder höchstens was für Frauen.

Die Blockflöte hat schon ganz andere Zeiten gesehen, nicht nur im Aurignacien. Im Barock galt sie als Symbol der Männlichkeit und wurde vor allem von Männern gespielt. Sie war ein ausgesprochenes Modeinstrument für das auch viele namhafte Komponisten komponiert haben wie z.B. Händel. mehr zur Geschichte 

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Wattenmeer Weltkulturerbe

Es freut mich ungemein, dass das Wattenmeer als  Weltkulturerbe anerkannt ist.
Ich weiß, dass viele, auch viele Deutsche, das Watt nicht wirklich kennen und es höchstens mal als enttäuschende Schlammzone erlebt haben, die bei Ebbe die Nordsee weit hinaus getrieben hatte und einen um den Anblick einer blauen, endlosen Meeresfläche betrog…

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Blick auf das Watt bei Morsum

Vor Jahren schrieb ich eine Erzählung, in der das Watt die Hauptrolle spielt: Die Bank am Watt

Plötzlich war vor ihnen das Watt aufgetaucht, eine endlose Weite, so weit, dass es unmöglich schien, alles mit einem Blick zu erfassen. Sie musste den Kopf nach beiden Seiten wenden, um das Panorama ganz einfangen und in sich aufnehmen zu können. Das Auge glitt über glitzernde, mit kleinen Wasserpfützen besprenkelte, dunkle Schlammfelder hinweg über helle Wasserstreifen, über schimmernde, sich dehnende, glatte oder auch vom Wind gekräuselte Wasserflächen bis an den Horizont. Hier verdichtete sich das Wasser zu einem dunkelblauen, breiten Strich, der sich über die ganze Breite des Horizontes hinzog und das scheinbar endlose Watt gegen den noch um ein Vielfaches größeren Himmel abschloss. Der war überall, hinter dem Watt, über dem Watt und auch an den Seiten, wo das Wattenmeer an Land grenzte und Dünen den Horizont markierten. Der Himmel schien allgegenwärtig und hatte von der Welt nur dieses eine, kleine Stückchen festen Boden übrig gelassen, genau die Stelle am Ufer, auf der sie stand und schaute.

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Strandläufer im Watt

Wer Lust hat, weiter zu lesen…

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