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	<title>Kommentare zu: Rentnergeschichten</title>
	<link>http://meinglashaus.de/2009/04/06/rentnergeschichten/</link>
	<description>Eintritt frei</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 09:10:54 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Wolfgang Pohle</title>
		<link>http://meinglashaus.de/2009/04/06/rentnergeschichten/#comment-5448</link>
		<author>Wolfgang Pohle</author>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:23:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://meinglashaus.de/2009/04/06/rentnergeschichten/#comment-5448</guid>
		<description>Im Mai 2012 gehe ich in den Vorruhestand mit 62 Jahren.
Ich habe meinen Beruf als Banker über 45 Jahres ausgeführt und mein Beruf war gleichzeitig mein Hobby und Lebenziel.
Wenn mir jetzt Kollegen sagen, du hast es bald geschafft, werde ich immer sehr stinkig. Keiner versteht mich, dass ich jeden Tag zähle, den ich noch arbeiten darf. Ich habe noch so viel vor und möchte noch viel verändern. Aber realistisch weiß ich, dass alles in der verbleibenden Zeit nicht mehr geht. Ich bin in einem ganz tiefen Loch.
Allmählich mache ich mir zwar Gedanken, was danach kommt - aber vorstellen kann ich mir überhaupt nicht, den ganzen Tag zu Hause zu sitzen. Momentan arbeite ich 10 - 12 Stunden pro Tag. Der einzige Lichtblick ist, dass ich immer gerne Banker war und nun immer wieder negativ in der Presse dargestellt werde. Das finde ich einfach unfair. Und ich habe eine ganz liebe Frau, die mehr Zeit mit mir verdient.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2012 gehe ich in den Vorruhestand mit 62 Jahren.<br />
Ich habe meinen Beruf als Banker über 45 Jahres ausgeführt und mein Beruf war gleichzeitig mein Hobby und Lebenziel.<br />
Wenn mir jetzt Kollegen sagen, du hast es bald geschafft, werde ich immer sehr stinkig. Keiner versteht mich, dass ich jeden Tag zähle, den ich noch arbeiten darf. Ich habe noch so viel vor und möchte noch viel verändern. Aber realistisch weiß ich, dass alles in der verbleibenden Zeit nicht mehr geht. Ich bin in einem ganz tiefen Loch.<br />
Allmählich mache ich mir zwar Gedanken, was danach kommt - aber vorstellen kann ich mir überhaupt nicht, den ganzen Tag zu Hause zu sitzen. Momentan arbeite ich 10 - 12 Stunden pro Tag. Der einzige Lichtblick ist, dass ich immer gerne Banker war und nun immer wieder negativ in der Presse dargestellt werde. Das finde ich einfach unfair. Und ich habe eine ganz liebe Frau, die mehr Zeit mit mir verdient.</p>
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