Pariser Sommerfest am Bassin

Das große Bassin, an der Metrostation „Stalingrad“ gelegen, und durch den Canal Saint Martin gespeist, hatten wir schon in den ersten Tagen unserer Pariszeit entdeckt.

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Hier ist Paris nicht all zu sehr herausgeputzt. Hierher verirrt sich wohl auch nicht so oft ein Tourist. Dafür aber ist hier die Pariser Bevölkerung hier zu Hause.

An einem unserer letzten Tage gerieten wir zufällig mitten in ein Sommerfest, dass entlang der Ufer des großen Bassins gefeiert wurde.

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Entlang des Ufers waren große Sandkästen für die Kleinsten aufgeschüttet und mitten drin – bequeme Liegestühle für die Muttis und Vatis – ein super Idee, fanden wir.

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Am meisten aber hat uns der öffentliche Tanz beeindruckt: eine Tanzfläche, Musik vom Band, jede Menge begeistert  und ausdrucksstark tanzende Paare jeder Altersgruppe

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und rings herum Zuschauer, Leute, die gleich auch mittanzen würde, auf ihre tanzwütigen Mütter wartende Kids,

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und z.B. auch wir….

Da waren Leute einfach nur fröhlich und ungezwungen. So viel spontane Lockerheit und Lebensfreude und gleichzeitig so viel  Eleganz und Musikalität dürfte man in Deutschland vermutlich lange suchen.

Über Mrs. Tapir

Perspektive: ungewiss; meine älteste Verwandte wurde 104 Jahre alt, mein Großvater starb mit 54. Beruf: muss noch ein paar Jährchen, werde es aber kaum bis 67 aushalten; obwohl ich mir schon als Schülerin geschworen hatte, nie Lehrerin zu werden, bin ich schließlich doch hier an einer Hochschule gelandet Kinder: ganze drei habe ich groß gekriegt Partner, Liebhaber und Ehemänner; habe diverses hinter mir, zwei mal geschieden, nach Trennungen öfter traurig, noch öfter froh; seit 4 Jahren dritter und hoffentlich letzter Versuch einer glücklichen Ehe Themen: schon immer waren die wichtigsten Themen meines Lebens Literatur, Natur und Menschen. Und obowohl ich eigentlich ein unpolitischer Mensch sein möchte, gelingt mir das auch immer wieder nicht. Ansonsten: Tapire sind Einzelgänger, irgendetwas zwischen Pferd und Schwein, dickfellig aber sensibel, schön im Auge des begnadeten Betrachters, ihre vorn spitz zulaufende Schnauze ermöglicht es ihnen, sich schnell durch das Dickicht südamerikanischer Wälder zu bewegen.
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