Bienenmuseum Oberweimar

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Vor dem Bienenmuseum in Oberweimar sitzen Leute und genießen die letzten warmen Sonnenstrahlen dieses Jahres. Hier blühen wirklich am 1. November noch Blumen und allein das Wort Bienenmuseum lässt mich an warme Sommertage denken, an das satte Brummen von Hummeln, an das Summen der Bienen in der Sonne.

Heute schien es mir zum ersten Mal in diesem Herbst richtig kalt und eisig zu sein. Der Wind schneidet ins Gesicht, sogar Hagel kam heute runter. Der Wintereinbruch scheint unmittelbar bevor zu stehen.
Dabei wird es jetzt noch 6 Wochen lang jeden Tag früher dunkel! Wie schön, dass die dunkelste und die kälteste Zeit bei uns nicht wirklich zusammen fallen. Wenn es im Februar richtig vor Kälte knacken sollte, sind die Abende schon wieder heller als heute….

 

Über Mrs. Tapir

Perspektive: ungewiss; meine älteste Verwandte wurde 104 Jahre alt, mein Großvater starb mit 54. Beruf: muss noch ein paar Jährchen, werde es aber kaum bis 67 aushalten; obwohl ich mir schon als Schülerin geschworen hatte, nie Lehrerin zu werden, bin ich schließlich doch hier an einer Hochschule gelandet Kinder: ganze drei habe ich groß gekriegt Partner, Liebhaber und Ehemänner; habe diverses hinter mir, zwei mal geschieden, nach Trennungen öfter traurig, noch öfter froh; seit 4 Jahren dritter und hoffentlich letzter Versuch einer glücklichen Ehe Themen: schon immer waren die wichtigsten Themen meines Lebens Literatur, Natur und Menschen. Und obowohl ich eigentlich ein unpolitischer Mensch sein möchte, gelingt mir das auch immer wieder nicht. Ansonsten: Tapire sind Einzelgänger, irgendetwas zwischen Pferd und Schwein, dickfellig aber sensibel, schön im Auge des begnadeten Betrachters, ihre vorn spitz zulaufende Schnauze ermöglicht es ihnen, sich schnell durch das Dickicht südamerikanischer Wälder zu bewegen.
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