Nachtgedanken vor Wintereinbruch

Aus der Streusandbüchse flattert mir von kranich ein Herbstbild auf das Display..

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Heute war ich mal wieder dran mit Bürgersteig fegen: Feuerrote Weinblätter, Häufchen von raschelnden, braunen Lindenblättern …. aber das meiste Laub hängt noch an den Ästen. Vielleicht wird der, der nächste Woche dran ist, ganze Schubkarren von Laub wegfegen können?
Denn für heute Nacht ist der Vorwinter angekündigt: Kälte, Graupelschauer, eisiger Wind.

Ich war heute Abend noch draußen. Es fiel ein warmer, leichter Regen, fast wie Ende Mai, die Luft war weich und samtig. Kaum vorzustellen, dass das morgen so ganz anders sein wird.
Winterreifen aufziehen lassen, fällt mir da ein. Heute habe ich schon die Scheibenkratzer mit runter ins Auto genommen.

Morgen wird so mancher frierend vergeblich auf seine Regionalbahn warten müssen. Und das am Tag nach diesem Fußballergebnis!
Mancheiner wird sich über den Streik ärgern. Der Streik tut weh. Aber ist das nicht auch sein ureigenster Sinn und Zweck? Er sollte allerdings möglichst den richtigen Leuten weh tun. Die wiederum schreien weh und ach. Schließlich war ihr Angebot, die bereits gemachten Überstunden zu bezahlen, doch wirklich großzügig. Was wollen diese Eisenbahnleute denn noch? Sie zerstören den sozialen Frieden und kündigen die Solidarität mit alle denen auf, die sich doch schon längst mit dem abgefunden hatten, was die Unternehmen ihnen vorsetzen, während sie selber königlich zu tafeln wissen.

Es wird kalt in Deutschland.

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