Hundesenioren

Meine Tochter, die Hundebesitzerin, hat mir zum Muttertag ein Buch geschenkt, dass mir und Kranich helfen soll, Anka gut bei uns in der Streusandbüchse einzuleben.
Das Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Es vermittelt dem Hundelaien hinreichend Informationen über den Umgang mit Hunden überhaupt und Leuten wie mir, die Hunde schon immer hatten, eröffnet es eine ganz neue Perspektive auf das Leben mit dem Wauwau, nämlich das Leben mit Senioren-Hunden.

Hier der Titel für Interessierte:
Heike Schmidt-Röger und Susanne Blank: „Wenn Hunde älter werden“; Starnberg, 2006

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Was es heißt, mit einem älteren Hund zu leben, habe ich mir bisher nicht wirklich überlegt gehabt. Dieses sensible Buch öffnet einem dafür die Augen und macht fast neugierig auf diese Erfahrung. Was ist bei älteren Hunden anders, was mögen sie, was können sie noch? Es werden Alterskrankheiten besprochen und Hinweise auf die besonderen Lebensbedürfnisse gegeben.

Nebengedanke:
Für so viel Kopfzerbrechen um alte Menschen würde sicher mancher etwas geben, der in unserer Gesellschaft alt geworden ist und nicht unbedingt auf eine vergleichbare Sensibilität bei seinen Mitmenschen stößt!

Aber das ist ja kein Grund, unserer Anka ein gutes Altenteil in der Streusandbüchse zu verweigern. Letztlich passt es gut: Wir drei mehr oder weniger Alten werden uns schon zusammenraufen. Anka ist laut Altersumrechnungstabelle im genannten Buch mit ihren 9,5 Jahren etwa 60. Ich bin also die Jüngste von uns dreien. In einem Jahr schon ist dann Anka die Älteste.


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